zwilling

 Zwillinge und die Liebe

 

Der Zwillinge - Mann in der Liebe

Als erster männlicher Vertreter des astrologischen Elementes der Luft steht er den seelisch-emotionalen Gefühlsebenen im Prinzip skep­tisch und genau beobachtend gegenüber. Im Grunde ist er, wie auch sein weibliches Pentant ein eher gefühlloser Tierkreiszeichen-Vertreter des mehr verstandesorientierten und beweglichen Luftzeichens der Zwillinge.

Leitplanet ist der flinke, wortgewandte und schlitzohrige Götterplanet Merkur; der eigentlich keinem natürlichen Geschlecht zugeordnet wer­den kann. Er ist androgen oder auch zweigeschlechtlich, also ein Her­maphrodit (Hermes = Götterbote, Aphrodite = Venus).

Hier spiegelt sich schon die kosmische Urproblematik dieses gespal­tenen Tierkreiszeichens wider. Diese schizoide Tendenz des "Zwei­-Seelen-in-meiner-Brust" ermöglicht es den männlichen Vertretern der Zwillinge, sich in alle Themen und Probleme geistiger Vorstellungs­welten sofort und ohne Widerstand einzuarbeiten und sich alles zu eigen zu machen.

Für Zwillinge gibt es daher keinerlei geistiges Eigentum, die Gedanken sind frei, und jeder kann denken, was er will, und auch so gebrauchen, wie er will.

Es stört unseren Zwillinge - Adam nicht im geringsten, wenn andere meinen sollten, auf diese Art erworbene Ideen und Ziele wären irgend­wo geklaut und nicht auf seinem "Mist" gewachsen.

So wie er denkt, so möchte er auch gerne leben, und dadurch wird er automatisch immer in Konflikt mit seinem Gefühlsleben kommen. Aber da er von Geschlecht aus mit männlichen Genen ausgestattet wurde, die den Wesenskräften des feurigen Mars unterliegen, ist die­ser seelische Zwiespalt eigentlich gar kein so großes Problem für ihn. "Die Frauen machen daraus das Problem", würde er jetzt sagen.

In seinem grundlegenden Zwillingswesen ergänzen und fördern sich also die männliche Urkraft (Mars) und die kosmologische Prägung des Elements der Luft (Merkur, Gott der Händler, Diebe, aber auch Zei­chen für den Äskulap-Stab der Mediziner). Denn das Feuer braucht die Luft zum Leben. Und die Luft braucht die emportreibende, ideali­sierende und verklärende Kraft des Feuers, um nicht in einen Zustand belangloser Gleichmäßigkeit und daraus resultierender Langeweile zu geraten und geistig irgendwo hängen zu bleiben.

Nun, von dieser Warte aus repräsentiert unser Zwillinge - Adam schon einen Prachtkerl von einem Mann, mit geschliffener Zunge weiß er sich in die Herzen der Frauen einzuschmeicheln und deren Weltbild auf den Kopf zu stellen, kurzum ihre Meinungen über Zwillinge gehörig zu revidieren. Er ist also der große Verführer, möchte mit jeder gut­aussehenden Frau am liebsten sofort zur Sache kommen und sich am nächsten Morgen gleich wieder ins nächste Abenteuer stürzen.

Bis er eines Tages die Liebe seines Lebens trifft, die ihn Kopf und Kra­gen kostet, weil er es im ersten Moment gar nicht bemerkt hat, wie brisant das Ganze ist.

Ein ausgesprochener Casanova also, der auf erstklassige Flirts steht. Er sehnt sich nach einer Vielzahl von eleganten und gebildeten Damen, die seine Sammlung von Eroberungen täglich erweitern, die ihn aber auch nicht im geringsten mit irgendwelchen obskuren Ansprüchen und Eifersüchteleien belasten.

Ein guter Freund, ein Kumpel, mehr will er nicht sein im Kampf der Geschlechter. Im Grunde verabscheut er es zu kämpfen. Lieber win­det und trickst er, auf daß sich alle Balken biegen, um ans Ziel seiner Träume zu gelangen.

Hat er sein Ziel erreicht, ist ihm gleich wieder langweilig, und er peilt sein nächstes Opfer an. Ein männlich-frischer bis hektisch-rotzfrecher Lauselümmel in Sachen Liebe - wer darauf steht, kommt voll auf seine Kosten und kann sich mit ihm wirklich ausgiebig und erfüllend vergnügen.

 

Die Zwillinge - Frau in der Liebe

Im Gegensatz zu ihrem männlichen Pendant hat es eine Merkur-Frau ungleich schwerer, die geschlechtlich unspezifische Prägung der Zwil­lings-Kräfte in ihrem weiblichen Körper wie auch in Geist und Seele immer unter einen Nenner zu bringen.

Von Natur aus den harmonischen und bindenden Venus-Energien ergeben, muß sie sich von Geburt an mit diesem hin- und hereilenden Hektiker Merkur auseinandersetzen, der ihr andauernd etwas anderes mal ins rechte, mal ins linke Ohr flüstert. Eine typische Zwillinge - Frau ist daher gerade in jüngeren Jahren im Umgang mit ihrer Weiblichkeit sehr verunsichert.

Sie beherrscht auch die große Palette der gekonnten "Anmache" und kann sich unter den erwartungsvollen Augen der Männerwelt ausge­sprochen wohl fühlen. Bestes Beispiel einer vollendeten, aber auch tragischen Zwillinge - Eva ist Marilyn Monroe. Sie hat dieses Spiel ganz und gar ausgereizt. Es war ihr spielerischer Höchsteinsatz, sich allen Reizen und Anregungen dieser Welt gänzlich hinzugeben.

Aber es wird nicht bei allen Zwillinge - Frauen alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Dies würden sie nervlich nicht lange aushalten. Hierin liegt aber gerade für unsere Merkur-Dame ihre kosmische Schwachstelle: Ihr allzu leicht aus der Fassung zu bringendes Nerven­kostüm. Hier braucht sie auf Dauer einen verständnisvollen und beru­higenden, männlichen Einfluß, der aber auch genügend vitale Spann­kraft haben sollte, ihre sinnlich-sexuellen Ansprüche auffangen zu können. Kein leichtes Unterfangen. Dafür wird ihrem Helden und Aus­erwählten ein anregendes und immer wieder neues Liebeserleben sicher sein.

Sie braucht also einen großen Spielraum in diesem innigsten aller Spiele, das da heißt die große Liebe. Es ist nur so lange die große Liebe für sie, wie sie das Gefühl hat, noch bei weitem nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben. Ihre Ansprüche an Besitz, Glanz, Gebrauch und Verbrauch materieller wie auch ideeller Güter ist daher nicht so ausgeprägt.

Also können wir davon ausgehen, daß unsere Zwillinge - Eva einen weitgefächerten und gebildeten Intellekt hat, den sie gekonnt und gezielt in ihrem Liebesleben einsetzen wird. Einem oberflächlichen Mann wird sie sich nicht hingeben, es sei denn, seine Qualitäten lie­gen auf anderen Gebieten.

Mit weniger gibt sie sich nicht zufrieden, und alles, was ihr an Interes­santem begegnet, wird von ihr als ein Studienobjekt angesehen. Das macht sie in Liebesangelegenheiten so herrlich unpersönlich, aber auch so aufreizend interessant.

Möchte doch gerne jeder männliche Held mal ihr Studienobjekt sein. Natürlich versteht sie auch ihre hingebungsvolle weibliche Seite ins Spiel der Partnerschaft mit einzubringen, wenn sie sich sicher ist, daß sie damit den besten männlichen "Brocken" für sich gewinnen kann. Wer vorhat, ihre Freiheit einzuengen, wird kein Glück bei ihr haben, und sie wird ihm durch die Finger schlüpfen und das Weite suchen. Die Zwillinge - Frau ist also eine ideale Partnerin, wenn es darum geht, eine offene, unbesorgte und gelassene, heitere Zweierbeziehung ein­zufädeln, deren gegenseitige Ansprüche sich nicht so sehr aus dem sinnlich-sexuellen Bereich rekrutieren.



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