widder

Der Widder und die Liebe

Der Widder-Mann in der Liebe

Wie kaum einem anderen Tierkreiszeichen gebührt ihm der Ruf eines "Abenteurers des Augenblicks". Es liegt ihm im Blut, den erobernden Casanova zu mimen, und selbst die Freundin seines besten Freundes ist vor seinen Annäherungsversuchen nicht geschützt, falls sie ihm wirklich als unendlich begehrenswert erscheint.

Der Widder ist auf dem Gebiet des Eros ein unerschrockener Kämp­fer, der sein männliches Selbstbewußtsein aus einer stolzen Anzahl von Mitstreitern und Opfern rekrutiert.

Der Ernst des Lebens fängt für einen Widder-Mann spätestens dann an, wenn er merkt, daß er schon seit Jahren kein Techtelmechtel mit anderen Frauen hatte; wenn er wohlversorgt in einem Einfamilienhäus­chen seine Kinder großgezogen hat und seine ehemals so wilde und leidenschaftliche Geliebte ihm nur eine mild lächelnde Geste ihrer morgendlichen Unpäßlichkeit entgegenhält, ob seiner anscheinend nie versagenden Manneskraft. Spätestens dann fürchtet er sich, in dies dunkle, tiefe Loch zu fallen, das da heißt: die Macht und Ohn­macht der Gewohnheit.

Jetzt heißt es wieder alle Kräfte zu mobilisieren, den Feind, d. h. auch eigene Fehler und Schwächen, scharf und eindeutig festzustellen und ihn wieder einmal zum Duell herauszufordern.

Falls dieser unbedingt notwendige Feind der Selbstbehauptungs-Ret­tungsaktion des Widders seine (leider unaufmerksame) Frau ist, können wir davon ausgehen, daß der Haussegen ziemlich schief hängen wird und daß auch der jahrelange gemeinsame Aufbau gewisser materieller und geistig-emotionaler Werte unseren Widder-Mann nicht aufhalten kann, nun endlich das zu tun, was er anscheinend so lange verschlafen hat: nämlich hundertprozentig ein Mann zu sein.

 

Die Widder-Frau in der Liebe

Natürlich spielt sie in einer Partnerschaft eine dominante Rolle. In ihrem innersten Wesen finden wir im Grunde zwei Seelen vor, die der weiblichen, sinnlich-hingebungsvollen Natur und die des männlichen sexuellen Eroberungswillens.

Eine Widder-Frau wird sich also niemals freiwillig unterordnen können. Daher ist sie im weitesten Sinne eine Vorkämpferin für Teamgeist und sich gegenseitig fördernde Weiterentwicklung.

Daß bei dieser kosmischen Prägung schon mal der eine oder der andere männliche Partner im Zuge einer unbedingt notwendigen, feu­rig-idealistischen Profilierungssucht auf der Strecke bleibt, ist für die Widder-Frau nicht tragisch. Sensible und zögerliche Männer passen jedenfalls nicht in ihre Vorstellung von einer erfüllten und sinnlich immer wieder aufs neue anregenden Liebesbeziehung.

Sie ist der Typus Frau, der ein Leben lang, Tag für Tag, erobert werden will - und dieses Spielchen auch umgekehrt äußerst begabt handhabt. Wer da einfach nicht mitkommt und nur öde Langeweile verbreitet, sieht sich eines Tages alleine im Bett aufwachen. Spätestens dann, wenn die Widder-Frau ihrem geliebten Mann seine Kinder zur Welt gebracht hat, und sie zum erstenmal mit "Mutter" angeredet wird, wird es einen tiefen Riß in ihrer Seele geben, und sie wird den elementaren Widerstreit von weiblicher Hingabe und männlicher Domi­nanz in ihrem Innersten wiederentdecken. Dann wird sie keinen Stein auf dem anderen lassen, bis sie nicht ihren ureigensten Weg aus die­sem Dilemma gefunden hat.

Ganz anders als ihr astrologischer Gegenpart, der sich mit der ihm geschenkten Gabe der männlich-sinnlichen Erotik zieren kann, wird sich unsere Widder-Frau früher oder später grundlegend mit ihrer mütterlich-weiblichen Rolle auseinandersetzen müssen: Gelingt es ihr, die männlich - aggressive und weiblich-hingebungsvolle Komponente ihres Charakters im Laufe ihres abwechslungsreichen und intensiven Liebeslebens zu vereinigen, so wird sie noch begehrenswerter erscheinen; und die Ausgewogenheit in ihrem Herzen macht es ihr dann leichter, die kosmische Aufgabe ihres Geschlechts und ihres Sonnenzeichens in lebendiger und wohltuender Harmonie zu ent­decken. Ein Abenteuer, das niemals enden wird.

Eine Widder-Frau ist ein Erlebnis von erfrischend herber Lebenswür­ze, und sie ist im Grunde diejenige Tierkreiszeichen -  Vertreterin, die ihrem Partner genau die gleiche Freiheit von Fühlen und Denken zuge­steht, die sie für sich selbst beansprucht.

 



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